Restbuchwert

Der Restbuchwert ist jener Wert, mit dem bereits im Betrieb befindliche Maschinen und Anlagen am Beginn jedes Geschäftsjahres in der Bilanz des Unternehmens bewertet werden. Der Restbuchwert entsteht aufgrund des schrittweisen Werteverzehrs eines Vermögensgegenstandes, welcher wiederum durch die tägliche Nutzung und damit eintretenden Verschleiß und Abnutzung zustande kommt. Eine Maschine, welche beim Kauf 100 000 Euro kostete, hat nach drei Jahren im Betrieb nur noch einen geringeren Wert. Dieser sogenannte Restwert wird jedes Jahr durch eine bestimmte Abschreibungsmethode neu bestimmt und als Restbuchwert in der Bilanz des Unternehmens festgehalten. Der Restbuchwert ergibt sich, indem die ursprünglichen Anschaffungskosten und / oder Herstellungskosten um jährliche Abschreibungsbeträge verringert werden.