Outright Monetary Transactions

Auch Geldpolitische Outright-Geschäfte oder (OMT)

Ein Programm der Europäischen Zentralbank zum Aufkauf von Staatsanleihen. Mit dem Programm werden Staatsanleihen angeschlagener Euroländer im vorher nicht bestimmten Ausmaß auf dem Sekundärmarkt gekauft. Ziel dabei ist es, den Geldmarkt im Euro-Währungsbereich besser stabilisieren zu wollen. Durch den unbeschränkten Aufkauf von Staatsanleihen von Peripherieländern der Euro-Zone hat die EZB das vorher gültige Programm "Securities Markets Programme" eingestellt.
Der Kern des Programmes ist es, die Finanzierungsbedingungen der Realwirtschaft besser mit den Leitzinsen der EZB in Einklang zu bringen. So sollen die Zinsen für Staatstitel der angeschlagenen Staaten verringert werden, damit die Staaten leichter und zu günstigeren Konditionen Geld (Kredite) aufnehmen können.
Beim Kauf sollen Anleihen mit einer Laufzeit zwischen einem und drei Jahren berücksichtigt werden.