Auch Grüne Anleihe

Green Bonds sind eine besondere Form von Anleihen, bei denen der gesamte Emissionerlös in klimafreundliche Projekte investiert wird. So können mit dem eigenommenen Geld durch den Green Bond beispielsweise Wind­kraft­anlagen, Photovoltaikanlagen, energieeffiziente Gebäude oder saubere Mobilitätsprojekte gebaut und genutzt werden. Emittenten von Green Bonds können sowohl Staaten, Unternehmen als auch öffentliche Einrichtungen sein. So emittiert in Deutschland unter anderem verstärkt die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) Green Bonds, global agiert die Weltbank stark als Emittent von Green Bonds. Ab wann es sich bei einer emittierten Anleihe um ein Green Bond handelt, soll durch die Green Bond Principles geregelt werden. Dabei handelt es sich jedoch um nicht bindende Leitlinien für die Emission von Green Bonds. Wie herkömmliche Anleihen bieten grüne Anleihen den Investoren ebenfalls einen jährlichen Kupon und verfügen über eine vorher festgelegte Laufzeit. Ebenfalls wie bei einer herkömmlichen Anleihe erhalten nach Ende der Laufzeit die Investoren den Nominalwert, also den ursprünglichen angelegten Geldbetrag, des Green Bond zurück. Von der Struktur her sind Green Bonds somit gleich wie herkömmliche Anleihen. Der Unterschied liegt ausschließlich darin, dass der Emissionserlös von Green Bonds in klimafreundliche und ökologisch nachhaltige Projekte investiert werden soll.