Cross-Default-Klausel ist eine von mehreren möglichen Covenants in Anleihenbedienungen oder Kreditverträgen. Die Klausel besagt, dass der Kreditgeber den Kredit kündigen kann, sobald der Kreditnehmer in einem weiteren Kreditverhältnis vertragsbrüchig geworden ist und somit seinen Pflichten als Kreditnehmer in diesem weiteren Vertrag nicht mehr nachkommen kann. Dem Kreditgeber dient die Klausel dazu, frühzeitig über ein erhöhtes Ausfallrisiko seitens des Kreditnehmers zu erfahren, wodurch ihm mehr Zeit eingeräumt werden soll, seine Forderungen zurückzubekommen.