Die Abschreibung ist ein Instrument des Rechnungswesens und dient zur Erfassung der Wertminderung von Vermögensgegenständen, welche in der Bilanz auf der Aktivseite angeordnet sind. Abschreibungen berücksichtigen somit vor allem die schrittweise eingetretene Abnutzung und den Verschleiß durch den regelmäßigen Gebrauch der Vermögensgegenstände. In der Gewinn- und Verlustrechnung werden Abschreibungen den Aufwendungen zugeordnet. Abschreibungen werden nun nach den folgenden zwei Arten unterschieden:

Planmäßige Abschreibung

Die planmäßige Abschreibung berücksichtigt in der Bilanz den schrittweisen Werteverzehr eines Vermögensgegenstandes. Dabei wird der Abschreibungsaufwand auf die voraussichtliche Nutzungsdauer des Gegenstandes verteilt.

Außerplanmäßige Abschreibung

Die außerplanmäßige Abschreibung berücksichtigt in der Bilanz plötzlich eintretende Ereignisse, die zu einer dauernden Wertminderungen von Vermögensgegenständen führen und vorab nicht oder nur vage voraussehbar waren.

Des Weiteren wird unterschieden, ob eine Abschreibung auf materielle oder aber immaterielle Güter stattgefunden hat. Dabei bezeichnet der englische Begriff „Depreciation“ eine Abschreibung auf materielle Güter (Sachanlagen), wohingegen der Begriff Amortization die Abschreibung auf immaterielle Güter (Lizenzen, Patente, Rechte) bezeichnet. Das EBITDA lässt die Höhe der Depreciation sowie die Höhe der Amortization noch unberücksichtigt, das EBIT hingegen subtrahiert die Höhe der beiden Abschreibungsposten von den Umsatzerlösen. Da Abschreibungen in der Regel negativ sind, fällt deshalb das EBIT geringer aus als das EBITDA.