Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente

engl. Cash and Cash Equivalents
Auch Flüssige Mittel

Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente gehören zu dem Umlaufvermögen eines Unternehmens und bilden die Liquiditätsreserven des Unternehmens ab. Dabei handelt es sich um Bankguthaben, Kassenbestände, Schecks (Zahlungsmittel) sowie kurzfristige Wertpapiere wie zum Beispiel Geldmarktpapiere (Zahlungsmitteläquivalente), die jederzeit in Cash umgewandelt werden können. Die Bankguthaben sowie Kassenbestände sind in der Bilanz mit dem Nominalbetrag anzusetzen. Bestände in Fremdwährungen sind am Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs umzurechnen, sobald die Restlaufzeit der Position unter 12 Monaten liegt. Außerdem dürfen Wertpapiere, die den Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zugehören, nur geringeren Wertschwankungen unterliegen.
Sinn und Zweck der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente ist es, über ausreichend Liquidität zu verfügen, um jederzeit allen Zahlungsverpflichtungen (wie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen) nachkommen zu können. Wertpapiere, die den Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zugehören, dürfen nur geringeren Wertschwankungen unterliegen.