Währungsaufwertung

Die Währungsaufwertung beschreibt das Aufwerten des Außenwertes einer Währung. Gegenüber einer zweiten Währung gewinnt sie somit an Wert. Die Währungsaufwertung verbilligt die Importe für das Inland und verteuert zeitgleich die Exporte für die Abnehmer aus dem Ausland. Die Aufwertung der heimischen Währung kann somit die heimische Wirtschaft schwächen, da von nun an das Inland entweder die Preise für ihre exportierten Güter senken muss oder aber bei gleichbleibenden Preisen das Ausland weniger nachfragen wird. In beiden Fällen hat die Währungsaufwertung für das Inland jedoch negative Auswirkungen auf dessen Export. Da Importe nun günstiger werden, besteht die Gefahr, dass Produkte aus dem Ausland stärker nachgefragt werden und somit Produkte aus dem Inland weniger gekauft werden. Dies führt zu einem Rückgang der Binnennachfrage.
Die Aufwertung der inländischen Währung führt zusammengefasst zu einer Erhöhung der importierten Menge des Landes. Zeitgleich verringert die Aufwertung den Preis der Importe in heimischer Währung, weshalb Importe für das Land attraktiver werden. Da die Aufwertung jedoch zeitgleich die Exportmenge senkt und damit den Preis des Exportguts in inländischer Währung, kann ein Land nicht ausschließlich über die Importe von der Währungsaufwertung profitieren.