Volatilität

engl. Volatility

Die Volatilität zeigt die Schwankungsintensität eines Wertpapieres bzw. eines Basiswertes an. Mit der Volatilität wird also dargestellt, wie sehr der Basiswert (Devise, Aktie, Rohstoff) im Kurs am Schwanken ist. Je höher die Volatilität ist, um so stärker schlägt der Kurs nach oben oder nach unten aus. Dabei ist die Richtung der Kursbewegung für die Höhe der Volatilität zunähst nebensächlich, es kommt vor allem auf die Stärke der Bewegung des Kurses an. Die Volatilität kann somit ansteigen, wenn sowohl der Kurs des Basiswertes steigt als auch fällt. Allgemein lässt sich jedoch festhalten, dass die Volatilität in der Regel steigt, wenn die Aktienkurse fallen und die Volatilität abnimmt, wenn die Aktienkurse beständig steigen.
Die Volatilität lässt sich unterscheiden in historische Volatilität und implizite Volatilität. Der bekannteste Index zur Messung der Volatilität ist der CBOE Volatility Index. Der VDAX-NEW hingegen misst die Volatilität des deutschen Leitindex DAX.
Bei Optionen und Optionsscheinen gilt, dass eine hohe Volatilität diese Derivate für den potenziellen Käufer teurer macht. Je höher also die Volatilität bei dem entsprechenden Basiswert, desto teurer ist in der Regel auch der Optionsschein / die Option. Über Optionen lässt sich so jedoch auch direkt Volatilität handeln bzw. auf eine steigende oder fallende Volatilität spekulieren.