Der Swapsatz ist die Differenz zwischen dem Terminkurs und dem Kassakurs eines Devisengeschäftes und bezieht sich auf den Kassakurs. Er ist somit die Zinsdifferenz der beiden beteiligten Währungen in einem Devisentermingeschäft.
Wird also zum Beispiel der Kassakurs des Währungspaares EUR/USD mit 1,3200 / 1,3202 angegeben, kann der 3-Monats-Swapsatz EUR/USD mit 35 / 37 bzw. 0,0035 / 0,0037 angegeben werden. Dabei ist die erste Zahl der Geldkurs und die zweite Zahl der Briefkurs. Der 3-Monats-Terminkurs notiert somit bei 1,3235 / 1,3239.
Der Swapsatz, also die Differenz zwischen Kassakurs und Terminkurs, entsteht durch die Zinsdifferenz der beiden Währungen und kann sowohl positiv als auch negativ sein. In diesem Beispiel gilt für den Euro, dass wenn die Geldmarktzinsen für den US-Dollar tiefer liegen als beim Euro, bei dem Terminkurs ein Aufschlag entsteht. Ist die Situation andersherum, ergibt sich ein Abschlag auf den Terminkurs. Je höher die Zinsdifferenz zwischen den beiden involvierten Währungen, desto höher auch die Swapsätze. Ebenso ist die Laufzeit entscheidend. Auch hier gilt, dass umso länger die Laufzeit, desto höher der Aufschlag auf den Terminkurs zum Kassakurs.