Auch Stop-Sell-Order

Eine Stop-Loss-Order ist ein Auftrag zum Verkauf von Wertpapieren mit zusätzlicher Angabe eines gewünschten Verkaufspreises. Der angegebene Verkaufspreis muss dabei unter dem aktuellen Kurs liegen.
Die Stop-Loss-Order wird ausgeführt, sobald der Kurs das angegebene Limit erreicht oder unterschritten hat. Mit einer Stop-Loss-Order können sich Anleger gegen Verluste schützen, welche oftmals unvorhersehbar und plötzlich auftreten.

Zum Beispiel

Eine Aktie notiert aktuell bei 60,00 Euro. Eine Stop-Loss-Order mit einem Limit von 50,00 Euro wird in Auftrag gegeben. Fällt nun der Kurs zurück auf 50,00 Euro, entsteht aus der Stop-Loss-Order ein unlimitierter Auftrag und die Aktien werden nun bestmöglichst verkauft. Dies bedeutet jedoch nicht, dass die Aktien für genau 50,00 Euro verkauft werden. Handelt es sich um eine Aktie, die wenig gehandelt wird, kann der Verkaufspreis auch deutlich unter 50 Euro liegen. Bei liquiden und viel gehandelten Aktien wird jedoch ungefähr der Verkaufspreis von 50 Euro je Aktie erzielt.