Sparplan

Auch Fondssparplan
engl. Accumulation Plan

Bei einem Investmentfonds oder einem ETF hat der Anleger die Möglichkeit, über einen Sparplan monatlich einen vorher festgelegten Betrag einzuzahlen. Der Broker des Anlegers wandelt anschließend diese Geldzahlung, die monatlich vom Depot abgezogen wird, in Anteile des Fonds oder ETFs um. Diese Vorgehensweise geschieht jeden monatlich automatisch und muss vom Anleger nicht weiter betreut werden, kann jedoch natürlich jederzeit gekündigt werden. In der Regel liegt der monatliche Mindestbetrag bei 20-30 Euro, kann sich jedoch von Fonds zu Fonds bzw. von ETF zu ETF unterschieden. Zu unterscheiden ist jedoch auch zwischen zwei verschiedenen Anlagestrategien. Der Anleger kann sich für die Mengenmethode oder für die Preismethode entscheiden. Bei der Mengenmethode wird jeden Monat eine feste Anzahl von Fondsanteilen gekauft. Dies sorgt automatisch dafür, dass die monatliche Geldzahlung durch die Kursentwicklung des Fonds oder ETTs variiert. Bei der Preismethode hingegen wird jeden Monat für einen bestimmten Geldbetrag Anteile gekauft. Dies sorgt wiederum dafür, dass die gekaufte Anzahl an Anteilen monatlich variiert. Langfristig ist jedoch die Preismethode der Mengenmethode vorzuziehen, da bei ihr der Anleger bei niedrigen Kursen mehr Anteile kauft und bei hohen Kursen weniger Anteile kauft. Der Anleger investiert bei der Preismethode somit antizyklisch und nutzt den Cost-Average-Effekt aus.
Der Vorteil eines Sparplanes für den Anleger liegt darin, dass er nicht einen größeren Einmalbetrag leisten muss, sondern kann so Monat für Monat für einen geringeren Betrag in Fondsanteile investieren. Der Fondsgesellschaft hingegen sind so monatliche Einzahlungen zugesichert. Für den Anleger können bei einem Sparplan jedoch zusätzliche Kosten anfallen. So ist oftmals eine zusätzliche Gebühr bzw. ein Ausgabeaufschlag auf den monatlichen Kauf der Anteile fällig. Wie hoch dieser ausfällt, muss jedoch von dem Anbieter ausgewiesen werden.