engl. Margin of Safety

Die Sicherheitsmarge ist ein dem Value Investing zugehöriges Prinzip des Aktienkaufes und wurde erstmals von Benjamin Graham entwickelt und definiert. Im Grunde genommen sagt die Sicherheitsmarge aus, nur in Unternehmen zu investieren, die aktuell weniger kosten, als sie tatsächlich wert sind.
Die Margin of Safety ist die Differenz zwischen dem inneren Wert einer Aktie und dem aktuellen Marktpreis. Leicht zu bestimmten dabei ist der aktuelle Marktpreis, dies ist nämlich lediglich der aktuelle Börsenkurs des Unternehmens. Der innere Wert eines Unternehmens ist hingegen schwieriger zu bestimmen, vor allem weil es dafür auch verschiedene Ansätze und Bewertungsmethoden gibt. Wurde jedoch der innere Wert einer Aktie auf 10 Euro berechnet, sollte nach der Theorie der Margin of Safety ein Abschlag von mindestens 30 % erreicht werden. In diesem Fall sollte der Investor für die Aktie maximal 7 Euro bezahlen, jedoch nicht mehr. Diese Spanne soll nun dem Investor einerseits vor unvorhergesehen Ereignissen aber auch vor einer möglichen falschen und / oder zu optimistischen Unternehmensbewertung schützen. Deshalb gilt, dass je höher die Sicherheitsmarge, desto sicherer und erfolgsversprechender auch das Investment in die jeweilige Aktie.