Auch Beteiligungen an nicht börsennotierten Unternehmen

Private Equity ist außerbörsliches Eigenkapital, welches in der Regel von institutionellen Investoren dem Private Equity Fonds bereitgestellt wird, um es dann wiederum in junge Unternehmen oder Start-ups zu investieren. Der Fonds bringt also Eigenkapital in ein Unternehmen ein, welches zu dieser Zeit nicht an der Börse gelistet ist. Die Dauer der Bereitstellung des Geldes ist meistens auf ca. 10 Jahre begrenzt. Die Investoren, die in Private Equity Fonds investieren, sind in der Regel Banken, Versicherungen oder spezialisierte Finanzinstitute, die dann dem z. B. in der Wachstumsphase befindlichen Unternehmen das Kapital zur Verfügung stellen (Risikokapital). Im Gegensatz dafür werden die Investoren über dem Fonds an dem Unternehmen beteiligt. Private Equity kann höhere Renditen bieten, oftmals jedoch mit einem höheren Risiko. Die Fonds versuchen nach dem Kauf des Unternehmens dieses oftmals sehr schnell profitabel zu machen, um es dann wieder gewinnbringend weiterzuverkaufen.
Der Kauf wird jedoch in der Regel von dem Private-Equity-Fonds nur teilweise mit Eigenkapital finanziert. Ein großer Teil wird mit Krediten bezahlt, welche anschließend auf das aufgekaufte Unternehmen übertragen werden. Dabei handelt es sich um eine sogenannte fremdfinanzierte Übernahme, welche zwar die Eigenkapitalrendite steigert, allerdings gleichzeitig auch die finanzielle Stabilität des Unternehmens schwächt.