Auch Publikumsfonds
engl. Open-End Fund

Bei offenen Fonds handelt es sich um die klassischen börsennotierten Investmentfonds, welche dann auch Publikumsfonds genannt werden. Ein Anleger kann Anteile jederzeit über die Börse kaufen und verkaufen. Verwaltet werden offene Fonds von Investmentgesellschaften. Die Fondsanteile sind nicht begrenzt, somit können nach Bedarf beliebig viele Fondsanteile ausgegeben werden und so dementsprechend das Fondsvermögen erhöht werden. Das Risiko wird dadurch gestreut, indem das Kapital in Aktien, Immobilien, Rentenpapiere, Unternehmensanleihen, etc. investiert wird. Die Fondsgesellschaft ist verpflichtet, die Anteile jederzeit zum aktuellen KAG-Kurs zurückzunehmen. Gekauft wird der offene Fonds zum Ausgabepreis, verkauft wird er zum Rücknahmepreis. Die Laufzeit eines offenen Investmentfonds ist zunächst unbegrenzt, die Investmentgesellschaft kann den Fonds jedoch schließen, falls das Interesse an ihm zu gering ist und die eingenommenen Gebühren nicht ausreichend die Kosten decken können. Publikumsfonds müssen stets über eine Mindestliquidität von 5 % verfügen, um jederzeit die Rücknahme von Fondsanteilen garantieren zu können. In der Regel liegt die Liquidität eines Fonds höher, allerdings versucht das Fondsmanagement diese nicht zu groß werden zu lassen, da freie Liquidität, also Gelder von Anleger die nicht investiert sind, die Rendite des Fonds verschlechtern. Die Bargeldbestände eines Fonds erzielen schließlich keine Gewinne.