Auch Sperrfrist

Die Lock-Up-Frist dient dem Anlegerschutz und besagt, dass Altaktionäre erst nach der Frist ihre Aktien an der Börse verkaufen dürfen. Die Alteigentümer sind damit gezwungen, ihre verbleibenden Aktien nach dem Börsengang für eine bestimmte Zeit zu halten. Erst nach der Lock-Up-Frist ist es ihnen erlaubt, ihre Aktien zu verkaufen. Dies dient dazu, Kurseinbrüche nach Börsengängen zu vermeiden. Mitbegründer und Alteigentümer können somit nicht ihre teilweise großen Aktienpakete, welche sie nach dem Börsengang immer noch halten, sofort verkaufen. Dies würde zu starken Turbulenzen führen. Desalb sind diese Aktien in Deutschland für mindestens 6 Monate nach dem Börsengang gesperrt. Anschließend können die Altaktionäre ihre Aktien jedoch verkaufen.