engl. Capital Increase

Bei einer Kapitalerhöhung wird das Eigenkapital eines Unternehmens erhöht. Dies findet in der Regel durch die Emission neuer Aktien statt, es gibt jedoch drei unterschiedliche Formen der Kapitalerhöhung:

Die Kapitalerhöhung ist eine Finanzierungsmaßnahme und wird oftmals dann angewandt, wenn größere Investitionen geplant sind. Für bestehende Aktionäre führt eine Kapitalerhöhung jedoch zu einer Verwässerung ihrer Anteile, wenn von dem Bezugsrecht nicht Gebrauch gemacht wird. Um eine Kapitalverwässerung bei den Altaktionären zu vermeiden, erhalten diese Bezugsrechte auf die zusätzlichen Aktien. Diese zusätzlichen Aktien können, müssen jedoch nicht vom Altaktionär gekauft werden. Für das Unternehmen gilt außerdem, dass ein hoher Aktienkurs die Eigenkapitalkosten reduziert, denn dann wirkt sich die Kapitalerhöhung weniger verwässernd aus.