Initial Public Offering

Der Begriff ‚IPO‘ bezeichnet den Börsengang eines Unternehmens und die damit verbundene erstmalige Platzierung von Aktien auf dem organisierten Kapitalmarkt. In der Regel beauftragt ein Unternehmen eine Bank den Börsengang vorzubereiten, durchzuführen, abzuwickeln und die ganze Zeit über als Ratgeber an der Seite des Unternehmens zu stehen. Um den Börsenkandidaten zu prüfen, zu analysieren und die Marktkapitalisierung festzustellen, findet vorher eine sogenannte Due-Diligence-Prüfung statt. Mit dem Börsengang kann ein Unternehmen zusätzlich Eigenkapital einsammeln, was meistens der Hauptgrund für einen Börsengang ist. Anteilseigner, die vor dem Börsengang Anteile am Unternehmen gehalten haben, können ihre Aktien nach dem Börsengang bestenfalls profitabler an der Börse verkaufen.
Privatanleger sollten bei IPOs jedoch immer sehr vorsichtig sein, denn oftmals nicht zu Unrecht werden die drei Buchstaben mit folgenden Aussagen in Verbindung gebracht: Insider’s Private Opportunity, It’s Probably Overpriced, Imaginary Profits Only und Idiotic, Preposterous and Outrageous.