Globale Finanzkrise 2007

Die globale Finanzkrise von 2007 brach im Sommer in den USA aus. Ursprünglich handelte es sich zunächst um eine Immobilienkrise innerhalb der Vereinigten Staaten von Amerika, jedoch aufgrund der allgemein starken Verflechtung von internationalen Banken untereinander, entwickelte sich aus der Immobilienkrise eine globale Finanzkrise. In den USA fand zuvor über Jahre hinweg eine Verbriefung und Neustrukturierung der ausgegebenen Immobilienkredite statt, diese wurden dann nach der Verbriefung an ausländische Investoren (vor allem Banken) weiterverkauft. Als dann jedoch die Immobilienbesitzer in den USA aufgrund einer schwächelnden Konjunktur nicht mehr in der Lage waren ihre Immobilienkredite weiter abzubezahlen, schwappte die Krise über zu ausländischen Banken und Finanzinstituten. Über Jahre hinweg kam es in den USA zu einem wahren Immobilienboom. Ursache dafür waren die niedrigen Zinsen in den USA sowie eine zu starke Risikoneigung von Investoren und Banken, welche ihre Anforderungen für Hypothekenkredite immer weiter senkten.

Aufgrund der weltweit starken Verflechtungen der Finanzinstitute mit der realen Wirtschaft entwickelte sich die Finanzkrise von 2007 zu einer Weltwirtschaftskrise, welche anschließend wiederum in Europa in eine Staatsschuldenkrise überschwappte.