Garantiefonds

engl. Capital Guarantee Fund

Bei einem Garantiefonds wird dem Anleger ein bestimmter Mindestprozentsatz seines eingezahlten Geldes zugesagt, welches er nach einer vorher festgelegten Mindesthaltedauer zurückbekommt. Auch wenn in der Zeit ein größerer Kapitalverlust des Fonds stattgefunden hat, bekommt der Anleger den vereinbarten Mindestprozentsatz zurück. Dadurch muss sich der Fonds allerdings absichern, was oftmals auf Kosten der Rendite geht. Steigen allgemein die Börsen, kann der Garantiefonds nicht im gleichen Ausmaß daran partizipieren, da er sich oftmals durch festverzinsliche Wertpapiere laufend absichern muss. Der Mindestprozentsatz kann der Einzahlungsbetrag sein oder er liegt beispielsweise bei 90 %. In diesem Fall wird dem Anleger zugesichert, 90 % des eingezahlten Kapitals zurückzuerhalten, egal wie sehr die Kurse gefallen sind. Allerdings muss der Ausgabeaufschlag noch mit einberechnet werden. Dieser ist noch nicht berücksichtigt. Garantiefonds müssen jedoch für eine gewisse Zeit gehalten werden, um den Garantiepreis zu erhalten. Oftmals sind dies 5-7 Jahre. Natürlich kann der Anleger den Fonds jederzeit über die Börse verkaufen, dann allerdings gilt für ihn nicht die Garantie, sondern er verkauft dann zum aktuellen Rücknahmepreis.