Frontier Markets

Der Begriff "Frontier Markets" verweist auf einzelne Länder, die aktuell noch unterentwickelter als Emerging Markets-Länder sind, sich jedoch auf dem Weg zur selben Stärke und Größe befinden sollen. Frontier Markets, wie z.B. Bangladesch, Estland, Jamaika, Nigeria und Sri Lanka, weisen (noch) eine geringere Marktkapitalisierung an ihrer jeweiligen Börse auf und bieten zudem weniger Liquidität. Deshalb sind diese Länder auch noch nicht im Flagschiff von MSCI, den MSCI Emerging Market Index gelistet. Jedoch wirken sie auf Investoren sehr attraktiv, da sie langfristig hohe Rendite abwerfen sollen und gleichzeitig eine geringe Korrelation zu den entwickelten Märkten besteht. Die Erwartung ist, dass Frontier Markets sich langfristig weiterentwickeln und zu den Emerging Markets aufsteigen. Frontier Markets stützen sich bei ihrer wirtschaftlichen Entwicklung vor allem auf den Konsum im eigenen Land und nicht auf die Förderung und den anschließenden Verkauf von Rohstoffen, wie es größtenteils bei den Emerging Markets der Fall ist.