Die Einstandsrendite dient als Kennzahl der Aktienbewertung und gibt an, wie sich ein Investment innerhalb des ersten Jahres verzinst hat. Berechnet wird die Einstandsrendite, indem der Kehrwert des Kurs-Gewinn-Verhältnisses genommen wird.

Berechnung:

einstandsrendite

Liegt das Kurs-Gewinn-Verhältnis eines Unternehmens bei beispielsweise 16, so ergibt sich eine Einstandsrendite von 6,25 Prozent. Für den einzelnen Aktionär entspricht die Einstandsrendite jedoch nicht dem tatsächlichen Gewinn seines Anlagebetrages, da zur Berechnung der Gewinn je Aktie herangezogen wird, allerdings der Gewinn je Aktie nur in sehr seltenen Fällen der Dividendenrendite entspricht. In der Regel liegt die Dividende unter dem Gewinn je Aktie. Ebenso wenig muss der Aktienkurs in dem ersten Jahr um, in diesem Fall, genau 6,25 Prozent angestiegen sein. Die Einstandsrendite sagt deshalb lediglich aus, um wie viel das Unternehmen in dem ersten Jahr gewachsen ist, nicht jedoch der Anlagebetrag des Aktionärs.