Change-of-Control

Auch Poison Put

Change-of-Control ist eine von mehreren möglichen Covenants in Anleihenbedienungen. Die Klausel besagt, dass der Gläubiger seine Anteile zurückgeben kann, falls es zu einem Wechsel des Mehrheitsgesellschafter kommt. Er besitzt in diesem Fall somit ein Kündigungsrecht und kann anschließend die Anleihe zum Nominalwert (100 %) oder zu einem in den Anleihenbedienungen vereinbarten Kurs zurückgeben. Diese Klausel macht für den Käufer einer Anleihe vor allem dann Sinn, wenn Unternehmen A (Emittent der Anleihe) von Unternehmen B durch eine fremdfinanzierte Übernahme übernommen wird. Unternehmen B ist anschließend oftmals deutlich höher verschuldet, was die Qualität der ausstehenden Forderungen von Unternehmen A gegenüber den Gläubigern verschlechtern kann.