Cashflow aus Investitionstätigkeit

engl. Cash Flow from Investing Activities

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit ist die Differenz aus Mittelabflüssen (verursacht durch Investitionen) und Mittelzuflüssen (verursacht durch Desinvestitionen). Es werden somit also die Zahlungsströme aus den langfristigen Investitionstätigkeiten wiedergegeben.
In der Gewinn- und Verlustrechnung werden Desinvestitionen mit einem positiven Vorzeichen ausgewiesen, da durch den Verkauf Geldmittel zugeflossen sind. Investitionen hingegen werden mit einem negativen Vorzeichen ausgewiesen, da durch Käufe Geldmittel abgeflossen sind. Investitionen in Sachanlagen (u.a. Maschinen, Fabrikhallen) sowie Mittelablüsse für Akquisitionen stellen dabei oftmals die größten Posten da.
Ist der Cashflow aus Investitionstätigkeiten negativ, so ist innerhalb der Zeitperiode die Summe der Investitionen höher als die Summer der Desinvestitionen. Da Investitionen notwendig sind, um weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben, sollte der Cashflow aus Investitionstätigkeiten in der Regel negativ sein. Ist er jedoch über einen längeren Zeitraum positiv, so lässt dies auf eine mangelnde Investitionstätigkeit des Unternehmens schließen, welche sich in der Zukunft negativ auf die Umsatzerlöse und allgemein auf die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens auswirken kann.