Cash Drag

Cash Drag bezeichnet den Zustand, bei dem ein (relativ großer) Teil des Portfolios eines Anlegers nicht in Wertpapiere wie Aktien oder Anleihen an der Börse investiert ist, sondern als Bargeldbestand (Cash) gehalten wird. Aufgrund dessen, dass Bargeldbestände geringere bis gar keine Renditen als Aktien oder Anleihen abwerfen, sorgt der Cash Drag für eine langfristige Verschlechterung der Rendite des Gesamtportfolios. Die Bargeldbestände mindern somit die Rendite des Portfolios, diese Verschlechterung der Gesamtrendite aufgrund zu hohen Bargeldbeständen wird Cash Drag bezeichnet. Berechnet gar der Broker des Anlegers einen Negativzins, fällt der Cash Drag umso höher aus.