engl. Stock Market Crash

Der Börsencrash beschreibt den starken und oftmals unerwarteten Kurseinbruch des Gesamtmarktes. Ab wann ein Kurseinbruch als „Crash“ bezeichnet werden kann, ist jedoch nicht genau definiert. Einen großen Börsencrash erlebten die Börsianer beispielsweise am Schwarzen Freitag im Jahre 1929 oder am 19. November 1987, als der Dow Jones Industrial Average in den USA an einem Tag um mehr als 20 Prozent fiel. Oftmals werden Börsencrashs durch sogenannte Panikverkäufe ausgelöst, bei dem Anleger unkontrolliert handeln und ihre bis dahin angewandte Anlagestrategie aufgeben. Diese unkontrollierten Kurzschlussreaktionen in Form von Aktienverkäufen nähren dann wiederum weiter die bereits eingetretenen Kursrückgänge.