Bedingte Kapitalerhöhung

Die bedingte Kapitalerhöhung ist eine Art der Kapitalerhöhung, bei der die Emission neuer Aktien an bestimmte Voraussetzungen geknüpft ist. Folgende Gründe kann die bedingte Kapitalerhöhung haben:

  • Umtausch und Bezug von Aktien aus Wandelanleihen und Optionsanleihen (Wandelschuldverschreibungen oder Optionsanleihen werden in gezeichnetes Kapital verwandelt)
  • Vorbereitung von Fusionen oder Übernahmen
  • Ausgabe von Belegschaftsaktien

Der Nominalwert des bedingten Kapitals darf jedoch nicht mehr als 50% des Grundkapitals betragen. Bei Belegschaftsaktien darf der Nominalwert nicht über 10 % des Grundkapitals liegen. Anders als bei der ordentlichen Kapitalerhöhung hat der Altaktionär bei der bedingten Kapitalerhöhung kein Bezugsrecht für die neu emittierten Aktien.