Auszahlplan

Auch Entnahmeplan

Ein Auszahlplan bietet dem Anleger die Möglichkeit, regelmäßige Auszahlungen durch den kontinuierlichen Verkauf von Fondanteile zu erhalten. Der Auszahlplan dient in erster Linie als eine zusätzliche Altersvorsorge. Dazu kann eine bereits vorher getätigte Geldanlage in einem Investmentfonds genutzt werden oder aber der Anleger nimmt eine Einmalzahlung vor und kauft Anteile an einem Fonds. Der Anleger hat anschließend die Wahl, wie er seinen Auszahlplan konkret gestalten will. So können die Auszahltermine (bspw. monatlich oder vierteljährlich) als auch die Höhe der Auszahlungen frei gewählt werden. Der Anleger hat außerdem jederzeit Zugriff auf das verbleibende Fondsvermögen und kann auch Auszahlungen unterbrechen oder den Entnahmeplan ganz beenden.
Darüber hinaus wird der Auszahlplan in zwei verschiedenen Varianten angeboten. Der Auszahlplan mit Kapitalverzehr schüttet das gesamte Fondsvermögen des Anlegers aus. Die einzelen Auszahlungen sind dadurch höher, allerdings auch nur solange, bis das Vermögen komplett ausgezahlt wurde. Der Auszahlplan ohne Kapitalverzehr zahlt nur die voraussichtliche Wertentwicklung des Fonds aus, das einmal angelegte Vermögen wird dabei nicht ausgeschüttet. Die Höhe der einzelnen Auszahlungen können dabei teilweise sehr schwanken, dafür ist diese Variante langfristiger.