Außerplanmäßige Abschreibung

Die außerplanmäßige Abschreibung wird dann vorgenommen, wenn eine dauernde Wertminderung bei Vermögensgegenständen des Anlagevermögens eintritt, welche nicht vorhersehbar war und durch außergewöhnliche Ereignisse kurzfristig verursacht wurde. Die außerplanmäßige Abschreibung ist also nicht betriebsbedingt verursacht, also nicht verursacht durch die tägliche Nutzung und damit einhergehende Abnutzung des Anlagegutes, sondern durch plötzliche und nicht erwartbare negative Ereignisse. Dabei kann es sich um Brände, Unwetter oder auch um technische Veränderungen handeln. Außerplanmäßige Abschreibungen können auf Vermögensgegenstände mit zeitlich begrenzter als auch zeitlich unbegrenzter Nutzungsdauer durchgeführt werden.