Ausgabeaufschlag

engl. Asset Based Fees

1. Augabeaufschlag bei Fonds:
Es handelt sich um eine Art Gebühr, die der Käufer an die Bank oder an die Kapitalanlagegesellschaft einmalig zahlen muss. Der Ausgabeaufschlag ist somit nicht Teil des angelegten Kapitals. Verkauft man seine Fondsteilen wieder, bekommt der Investor den Ausgabeaufschlag nicht zurück. Er dient den Kapitalgesellschaften hauptsächlich dazu, die Vertriebskosten zu decken. Der Ausgabeaufschlag liegt in der Regel zwischen 1 % und 5 %. Der Ausgabeaufschlag eines Fonds ist die Differenz (Spread) zwischen Ausgabepreis und Rücknahmepreis, welcher von der Fondsgesellschaft börsentäglich gestellt wird. Je nachdem worüber der Fonds gekauft wird, kann der Ausgabeaufschlag reduziert werden. Rabatte auf den Ausgabeaufschlag gibt es bei Fondsvermittlern bzw. Fondsdiscountern. Kauft der Anleger jedoch den Fonds über die Börse, so fällt kein Ausgabeaufschlag an. Beim Kauf über die Börse fällt nur der Spread, die Spanne zwischen An- und Verkaufskurs eines Fondsanteils, die Ordergebühren des Brokers und die Courtage an.

Berechnung:

2. Augabeaufschlag bei Aktien:
Bei Aktien ist der Ausgabeaufschlag (auch Agio genannt) der Betrag, der den Nennwert übersteigt. Bei Aktien wird das Agio als bilanzielles Eigenkapital erfasst. Je höher der Bezugspreis bei einer Emission von Aktien, desto größer das Agio.

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GelöstTobi fragte 2 Jahren ago • 
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