Aufgeld

Das Aufgeld informiert den Anleger darüber, um wie viel der Kauf des Basiswertes über den Optionsschein zum aktuellen Zeitpunkt teurer ist als der Direktkauf des Basiswertes. Das Aufgeld drückt also aus, um wie viel der Basiswert bis zum Verfallsdatum steigen muss (Call-Optionsschein) bzw. fallen muss (Put-Optionsschein), damit der Besitzer des Scheines die Gewinnschwelle erreicht.
Das Aufgeld lässt sich in absolutes und jährliches Aufgeld unterscheiden. Das absolute Aufgeld zeigt an, um wie viel aktuell der Kauf des Basiswertes durch Ausübung der Option teurer ist als der Direktkauf des Basiswertes. Liegt das Aufgeld eines Call-Optionsscheines auf Aktie XY bei 5,5 %, so ist der Kauf der Aktie über den Optionsschein aktuell um 5,5 % teurer als der Direktkauf der Aktie. Allgemein gilt, dass je niedriger das Aufgeld, desto attraktiver der Schein.

Berechnung:
Absolutes Aufgeld (Call in %):

Globales Aufgeld Call

Absolutes Aufgeld (Put in %):
Absolutes Aufgeld Put

Absolutes Aufgeld in Prozent:
Aufgeld in Prozent


Das jährliche Aufgeld zeigt an, um wie viel der Basiswert jährlich steigen (Call) bzw. fallen (Put) muss, damit bei Laufzeitende eine verlustfreie, jedoch keine gewinnbringende, Ausübung möglich ist. Das jährliche Aufgeld wird genutzt, um Optionsscheine mit unterschiedlichen Laufzeiten vergleichen zu können.

Berechnung:
Jährliches Aufgeld in Prozent:

Jährliches Aufgeld