Angstklausel

Bei der Angstklausel handelt es sich um ein außerordentliches Kündigungsrecht, von dem der Emittent eines Genussscheines Gebrauch machen kann, wenn der Gesetzgeber eine Rechtsvorschrift erlässt, welche die Behandlung des Genussscheines ändert. Es kann durch die neu in Kraft tretende Rechtsvorschrift der Genussschein steuerlich anders behandelt werden oder aber das eingenommene Geld durch die Ausgabe der Genussscheine (Genussscheinkapital) kann nur noch beschränkt als haftendes Eigenkapital anerkannt werden. In diesem Fall hat der Emittent das Recht, den Genussschein vorzeitig zu kündigen.